2018 / Schnitt / Dokumentation

Wolfgang Daut

Schnitt für "Der Preis der Anna-Lena Schnabel" (Dokumentation)

Inhalt
Jazzmusik ist ihr Leben. Wenn es nach ihrer Mutter gegangen wäre, hätte Anna-Lena Schnabel Lehrerin werden sollen. Kompromisslos und willensstark aber ist die hochbegabte junge Frau ihren Weg als Jazzsaxophonistin gegangen. Sie hat sich hineinbegeben in eine Domäne, die nach wie vor von Männern geprägt ist, hat ihre Virtuosität unter Beweis gestellt – hat sich aber auch einen Beruf ausgewählt, von dem in Deutschland nur sehr wenige Menschen leben können.

Begründung der Jury

Die Dokumentation „Der Preis der Anna-Lena Schnabel“ verzichtet komplett auf Kommentarton und ermöglicht durch den geschickten Schnitt der Interviews einen differenzierten Blick auf die Persönlichkeit der Musikerin. Dem Editor gelingt es, einfühlsam sowohl die sensible Seite der Künstlerin als auch ihren starken, fast kompromisslosen Charakter darzustellen. Der Schnitt steigert kontinuierlich die Spannung bis zum auflösenden Finale.

Infos zum Film
Regie:
Jan Bäumer
Kamera:
Thomas Frischhut
Redaktion:
Dietmar Klumm (ZDF/3sat)