2021 / Kamera / Journalistische Kurzformate

Nikola Krivokuca

Kamera für "Was bleibt. Ein Tag in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg" (Journalistische Kurzformate)

Inhalt
Im Oberpfälzer Wald nahe der tschechischen Grenze liegt am Waldrand das ehemalige Konzentrationslager Flossenbürg. Die Überlebenden nannten es „das Tal des Todes“. Hier widmen sich Dr. Jörg Skriebeleit und sein Team der Aufarbeitung des Terrors und der Erinnerung an Tausende von Toten aus ganz Europa. Ob Restauratorin, Hausmeister, Historikerin oder Wachdienst – einen Tag lang gewähren sie unterschiedliche Einblicke in den Kosmos der Gedenkstätte.

Begründung der Jury
Nikola Krivokuca führt uns mit seinen Bildern feinfühlig und sehr respektvoll durch einen Tag in der KZ-Gedenkstätte Flossenbürg. Seine klare Bildsprache zeichnet sich dabei durch einen fast analytischen Blick aus, er bewegt sich in fließenden Kamerabewegungen durch die Situationen, ohne diese zu kommentieren. Die stringente Gestaltung bleibt konsequent sachlich, beobachtend und lässt dem Zuschauer viel Raum für eigene Wahrnehmungen und Assoziationen. Die visuelle Stärke seiner Bilder macht dabei einen Off-Kommentar überflüssig.

Infos zum Film
Regie: Dirk Schäfer
Schnitt: Dirk Schäfer
Produktion: Halukör Studio im Auftrag des Bayerischen Rundfunks
Redaktion: Helge Freund, BR